Koppelgang Sommer wie Winter

Unsere Pferde stehen am Tag auf der Koppel oder auf Sandausläufen und in der Nacht im Stall.  Ein Grund dafür ist die Sicherheit der Pferde vor anderen Tieren, Übeltätern und simplen Gefahren, die die Nacht birgt. Ein anderer Grund ist, dass manche Pferde über Nacht gern für sich sind und die Nähe zu ihren Artgenossen über den Zaun ausreicht. Die Pferde werden außerdem auf die Koppel geführt und nicht getrieben.

Ob Regen, Sonne oder Schnee, unsere Pferde kommen jeden Tag raus, damit sie den Auslauf bekommen, den sie brauchen. Im Sommer schaffen wir die Pferde auf die umliegenden Wiesen. Die Wiesen werden jeden Tag abgeäppelt und ordentlich gepflegt. Es gibt natürlich auch eine Versorgung durch Wasser auf den Koppeln. Wenn es gewünscht ist, kann das Pferd auch mit Fressbremse auf die Wiese gestellt werden, damit die Nahrungsaufnahme bei bestimmten Rassen oder Krankheiten etwas geregelt wird. Für Pferde, die aus krankheitsbedingten Umständen gar nicht mehr auf die Wiese dürfen und für den Winter, haben wir Sandausläufe. Dort gibt es Heuraufen, sodass die ständige Nahrungsaufnahme gesichert ist. Natürlich ist auch dort eine Wasserversorgung sichergestellt. Die Heuraufen sind so konzipiert, dass 3-4 Pferde gleichzeitig an einer Raufe fressen können. Durch die Größe der Raufen ist es möglich, dass auch ranghohe und rangniedrige Pferde an einer gemeinsamen Raufe fressen können. Außerdem sind die Raufen überdacht, sodass die Pferde beim Fressen im Trockenen oder im Schatten stehen können. Zwischen den Raufen ist ebenfalls genügend Platz, dass keine Pferde in irgendeiner Weise in die Enge getrieben werden können oder Ähnliches. Auf den Sandausläufen für den Winter sind die typischen Wege der Pferde soweit trockengelegt, dass auch bei langen Nässeperioden immer relativ trockene Wege existieren.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für uns ist die Haltung in kleinen Gruppen. Die Pferde kommen bei uns in der Regel in Gruppen mit maximal 4-9 Pferden zusammen. So ist gesichert, dass nicht zu viel Unruhe innerhalb der Gruppen existiert und auch rangniedrige Pferde sich gut in der Gruppe involvieren können.

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